Welche Fische sollte man fangen?

Wer in Flüssen wie der Naab angelt, kann verschiedene Arten von Fischen angeln, von Karpfen über Welse und Hechte bis zu Forellen und Aale. Welchen Fisch man angelt ist ein wenig abhängig vom persönlichen Geschmack, wenn man sie später essen will. Aber jeder Fisch braucht eine besondere Art des Angelns.fishers-of-men

Die Naab ist bekannt dafür, dass man hier besonders große Welse fangen kann. Dazu muss man deren Fressverhalten kennen. Welse sind Fleischfresser, sie fangen vor allem in der Dämmerung und in der Nacht kleinere Fische. Man muss aber keine Lebendköder einsetzen, sondern kann auch tote Fische als Köder nehmen. Hier gilt: Große Köder für große Fische. Ein kleiner Wels wird sich kaum an einer Forelle versuchen. Außerdem sollte man schweres Gerät einsetzen: Starke feste Ruten und eine besonderen feste Schnur. Ein Wels beißt nicht in den Haken und gibt auf, sondern kann recht lange kämpfen. Ähnliches gilt übrigens auch für den Fang von Hechten.

Forellen fängt man mit so genannten Blinkern, kleinen Metallködern, die aussehen wie kleine Fische. Forellen lieben fließendes frisches Wasser, man sollte sich also einen entsprechendes Platz aussuchen.

Karpfen kann man am besten mit Brotködern fangen. Dazu nimmt man am besten Weißbrot und formt aus dem Inneren (dem weißen Teig) mit Wasser eine Kugel. Dann befestigt man sie an einem Haken. Die Brotkugel sollte den Haken umschließen, so dass er nicht mehr sichtbar ist. Sie sollte auch nicht zu groß sein, damit der Fisch sie in einem verschlucken kann und nicht nur daran knabbert.

Aale angeln ist nicht gerade einfach. Am aktivsten sind sie in der Dämmerung und in der Nacht. Dann stehen sie meisten auf der Suche nach Nahrung dicht am Ufer entlang. Beim Aalfang ist weniger der Köder als die richtige Stelle wichtig: Dort wo es Wasserverwirbelungen gibt, wo es aber auch Platz zum Verstecken wie Steine gibt, sollte man durchaus Erfolg haben, wenn man einen Aal fangen will.

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